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2021-12-03

Dezember-Brief 2021 - Nervennahrung

Jetzt ist sie da, die dunkelste Jahreszeit! Da kommt Sehnsucht auf nach dem Licht. Kerzen und Lichterketten zieren unser Haus, Vitamin D und sonnenfarbige Früchte gehören zu unserer täglichen Nahrung… Da bin ich angekommen beim heutigen Thema: Nervennahrung!

Die Umstände dieser Zeit, gekoppelt mit der Finsternis und Kälte, auch sozialer Art, können schon heftig zusetzen. Ich hab ein interessantes Video einer Astrologin angeschaut, die hierzu nochmal eins draufgelegt hat… Nämlich, dass es ab Weihnachten eine Konstellation geben wird, die vor allem das “Elektrische” hochfahren kann. Die Nervenbahnen unseres Körpers, über elektrische Impulse arbeitend, würden - aneinandergereiht - 145 mal die Erde umrunden. Und eben genau auf dieses unfassbar lang-streckige System gilt es nun besonders gut zu achten.

Was kann man tun?

Nun, zunächst mal ist bereits das Wissen um diese Umstände wichtig. Damit lässt sich ein wesentlicher Stressfaktor eindämmen: Selbstzweifel… Ein gräulicher Feind der inneren Stabilität! Nicht DU bist es, der - womöglich - nicht richtig tickt, sondern nun hast Du die Bestätigung, dass es gerade äußere Umstände sind, und Du und Dein Körper viel Nachsicht brauchen, natürlich genauso, wie unsere Mitmenschen…

“Liebe deinen nächsten, wie dich selbst.” So oft zitiert, und genauso oft missbraucht.

Und da bin ich bei der nächsten Nervennahrung, der Bibel. Ob ich nun religiös geworden bin? Kommt drauf an, wie man den Begriff definiert - hier gibt es verschiedene Auslegungen. Meine Definition: Religion ist ein menschliches Konstrukt, das, je nach Religion unterschiedlich, den Weg hin zum Göttlichen graben will. Und weil menschengemacht - fragwürdig, missbräuchlich abgewandelt, halbseiden verdreht… oder wie auch immer - jedenfalls nichts für mich. Antwort also: Nein, ich bin nicht religiös.

Ich bin überzeugt, dass man sich nicht ‘zu Gott hingraben’ kann. Da lauern auch viele Fallen: Selbstgerechtigkeit, Überheblichkeit, Furcht und Angst vor’m Ungenügend sein, usw… Und doch bezeichne ich mich seit Kindertagen als “Suchende”. In alle möglichen Richtungen habe ich geforscht, über Jahrzehnte, doch es endete stets mit Nüchternheit oder Enttäuschung, wenn nicht sogar mit einer kräftigen Watsch’n. Die Sehnsucht aber hat mich nie verlassen: nach echter Wahrheit, nach dem echten Weg, nach echtem Leben.

Und was lese ich in der Bibel?: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.” Ok, krass. Musste ich natürlich näher hinschauen, bin immer tiefer gegangen. Ich gebe zu, aufgrund meines Zwiespaltes gegenüber den Kirchen- und Religions-Machenschaften sowie den verstaubten Worten wie “Sünde”…, hat es sehr lange gedauert, bis ich auch wirklich ankommen konnte.

Ihr Lieben, das bringt mir keine Kunden, keine Aufträge, und vielleicht auch erstmal wenig Zustimmung… Das ist nicht, was zählt. Mein Ziel ist Heilung - am liebsten für alle. Denn nur dann kann eine Welt voller Freude und Licht entstehen, ein Leben in Frieden und warmherziger Gemeinschaft, also das Gegenteil des Gegenwärtigen, wie Spaltung, Leid, Nervenkrieg und modernem Sklaventum.

Und wie genau soll das gehen?

In der Bibel ist zu lesen, man soll nicht auf menschliche Weisheit vertrauen, sondern auf die Kraft Gottes. Das entspricht auch meiner Lebenserfahrung. Nun ist es zwar populär, so ein bisschen spirituell zu sein, jedoch habe ich die klare Erkenntnis gewonnen, dass schlichtweg das Wesentliche fehlt. Und das ist Gott. Und Gott sandte seinen Sohn. Und der sandte nach seinem Heimgang den Heiligen Geist (also sozusagen seine feinstoffliche Essenz), damit er immer bei uns sein kann. Der Heilige Geist wiederum erfüllte diejenigen, die das Neue Testament schrieben.

Märchen, Mythos, menschliche Aufzeichnungen… oder tatsächlich das Wort Gottes, die Wahrheit, der Weg und das Leben?

3268 Prophezeiungen weisen im Alten Testament (die Zeit vor Jesus) auf das Kommen des Messias (= Befreier, Erlöser, Heilsbringer…) hin. Viele wissenschaftliche Zweige haben geforscht und konnten keine einzige Prophetie widerlegen. Rechnet man die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Erfüllung sämtlicher Prophezeiungen nur zufällig zustande kam, kommt eine schier unfassbare Zahl heraus.

Es gibt dazu ein cooles Video - hier der Link: Ameise ins Quadrat 

Ferner haben ganze Universitäten samt hochrangiger Wissenschaftler Punkte herausgearbeitet, die mein Bild von der Entstehung des meistverkauften Buches der Welt immens korrigiert haben - u.a. Wissenschaftler übrigens, die mit ihrer Arbeit zunächst den Beweis erbringen wollten, dass das alles Unsinn sei, und letztlich zu Gott gefunden haben:

Die Evangelien (das Neue Testament, beginnend mit Christi Geburt), basieren auf Augenzeugenberichten. Über 24000 Textfunde und über 5000 geographisch weit auseinanderliegende Bibelfunde des Neuen Testaments in verschiedenen Sprachen belegen, dass die Berichte über das Leben Jesu auf teilweise bereits 37 Jahre nach der Kreuzigung zurückdatiert werden können. Die vielen Querfunde durch Land und Zeit bestätigen auch, dass die Aufzeichnungen bis heute keine markanten Veränderungen erfahren haben. Es gibt keine geschichtliche Überlieferung, die auch nur ansatzweise an diese Zahlen heranreicht, nicht einmal die Illias von Homer, entstanden 1000 Jahre nach dessen Ableben und an Platz 2 stehend, mit nur 650 wissenschaftlich verifizierten Nachweisen.

Und selbst die Schriften zu Buddha, lebend im 6. Jahrhundert vor Chr., sind erst im 1. Jahrhundert nach Chr. entstanden.

Ich hoffe, Ihr findet das so spannend, wie ich! Gut, das war ein bisschen was zum Hintergrund. Und nun dazu, wie man die Bibel anwenden kann und was es bewirkt:

Wenn Menschen sie interpretieren, kommt wiederum Menschliches raus. Also: Nicht alles Gehörte als bare Münze nehmen! Vielmehr heißt es, die Bibel selbst zu lesen. Vielleicht erstmal das Johannes-Evangelium, oder die Briefe, die sich an die Evangelien anschließen… Es geht nicht drum, möglichst viel davon zu lesen. Es geht darum, in Ruhe und gewissenhaft zu lesen, lieber wenig, aber innig. Man kann auch vorher ein Gebet sprechen zum Heiligen Geist: Hilf mir, das Gelesene zu verstehen. Was dann (früher oder später) passiert, ist, dass Dich ein Satz, eine Stelle, durchfährt, als wäre das genau zu DIR, für DICH, für DEINE Situation gesprochen, passend wie die Faust aufs Auge. Und das ist, warum man die Bibel das Lebendige Wort Gottes nennt. Es durchbricht die Dimension der Zeit - ER spricht zu DIR.

Und dann? Jetzt kommt, woran ich glaube:

Nicht ICH kann mir den Himmel erobern, sondern Gott findet MICH. Ich brauch nur meine Türe öffnen, ihn einladen, damit, dass ich sein Wort höre… Und er schenkt Frieden, Heil, Nervenkraft, Besonnenheit und und und… Es kommt vielleicht nicht wie ein Donnerschlag, sondern leise, weich und gütig. Und plötzlich stellst Du fest, dass sich Gutes in Deinem Leben tut. Im Johannes-Evangelium steht “Gott ist Liebe”. Wünschen wir uns das nicht alle? Liebe? Und sind nicht die Menschen, die von Liebe erfüllt sind, diejenigen, die die Welt heilen und zum Guten bringen können?

Das wünsche ich Dir von ganzem Herzen: LIEBE, wahre, echte LIEBE … und GUTES!

Eine gesegnete Adventszeit!

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

(1 Kor 13,1ff. LUT)

Für Austausch und Fragen bin ich gerne für Dich da!

Grüße von Herzen

Karin 💛

© Copyright 2021 – Der Text ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, einschließlich der Übernahme, Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung und Übersetzung, bleiben vorbehalten. Das Weiterleiten des ungekürzten und unveränderten Textes ist unter Angabe der Quelle erlaubt. Karin Probst-Trinker, Pliening, 3.12.2021

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